Der BVR warnt vor Risiken durch den Kryptoboom
BVR-Präsidentin fordert Regulierung und Verbraucherschutz
Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) hat vor den Risiken gewarnt, die mit dem aktuellen Boom von Kryptowährungen verbunden sind. BVR-Präsidentin Marija Kolak fordert eine Regulierung und einen starken Verbraucherschutz in diesem Bereich.In einer Pressemitteilung vom 21. Januar 2023 erklärte Kolak, dass der Kryptowährungsmarkt noch weitgehend unreguliert sei und daher Risiken fĂ¼r Verbraucher und Investoren berge. Insbesondere die Volatilität und die mangelnde Transparenz des Marktes seien Anlass zur Sorge.
Kolak betonte, dass Kryptowährungen zwar ein Potenzial fĂ¼r Innovation und Effizienzgewinne hätten, aber auch ein hohes Risiko fĂ¼r Betrug und Marktmanipulation bestĂ¼nde. Sie forderte daher eine Regulierung des Marktes, um Verbraucher zu schĂ¼tzen und Vertrauen in das System zu schaffen.
BVR fordert klare gesetzliche Rahmenbedingungen
Der BVR fordert klare gesetzliche Rahmenbedingungen fĂ¼r den Kryptowährungsmarkt. Diese sollten unter anderem folgendes beinhalten: * Eine Definition von Kryptowährungen und eine klare Abgrenzung zu anderen Finanzinstrumenten * Regelungen zum Verbraucherschutz, wie z.B. Aufklärungspflichten und Beschwerdemöglichkeiten * MaĂŸnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung * Aufsicht Ă¼ber Kryptowährungsbörsen und andere MarktteilnehmerBVR sieht Handlungsbedarf bei Verbraucherschutz
Der BVR sieht auch Handlungsbedarf beim Verbraucherschutz. Verbraucher sollten umfassend Ă¼ber die Risiken von Kryptowährungen aufgeklärt werden und Zugang zu unabhängigen Beratungsstellen haben. Zudem sollten sie vor betrĂ¼gerischen Praktiken geschĂ¼tzt werden.Kolak betonte: "Wir mĂ¼ssen sicherstellen, dass Verbraucher die Risiken von Kryptowährungen verstehen und dass sie geschĂ¼tzt werden, wenn sie in diesen Markt investieren."
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